Erstellen einer Laufwerkspartition in Linux
Das Erstellen und Löschen von Partitionen unter Linux ist gängige Praxis, da Speichermedien (wie Festplattenlaufwerke und USB-Medien) vor ihrer Verwendung in gewisser Weise „strukturiert“ werden müssen. Große Speichermedien werden meist in separate Bereiche, sogenannte Partitionen, unterteilt. Durch Partitionierung lässt sich das Laufwerk in isolierte Abschnitte unterteilen, die sich jeweils wie ein eigenes Laufwerk verhalten. Partitionierung ist besonders nützlich, wenn mehrere Betriebssysteme verwendet werden.
Erstellen einer Laufwerkspartition in Linux
Dieses Verfahren beschreibt, wie man unter Linux mit dem Befehl parted ein Laufwerk partitioniert.
Vorgehensweise
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Lassen Sie sich die Partitionen mit dem Befehl
parted -lanzeigen, um das zu partitionierende Speichermedium zu identifizieren. Normalerweise befindet sich das Betriebssystem auf der ersten Festplatte (/dev/sdaoder/dev/vda). Suchen Sie daher nach einer anderen Festplatte, um die gewünschte zu finden. Zum Beispiel:sudo parted -l Modell: ATA RevuAhn_850X1TU5 (scsi) Festplatte /dev/vdc: 512GB Sektorgröße (logisch/physisch): 512B/512B Partitionstabelle: msdos Disk-Flags: Nummer Anfang Ende Größe Typ Dateisystem Flags 1 1049kB 525MB 524MB primary ext4 boot 2 525MB 512GB 512GB primary lvm
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Öffnen Sie das Speichermedium. Verwenden Sie den Befehl
parted, um mit dem ausgewählten Speichermedium zu arbeiten. Zum Beispiel:sudo parted /dev/vdc GNU Parted 3.3 /dev/vdc wird verwendet Willkommen zu GNU Parted! Rufen Sie »help« auf, um eine Liste der verfügbaren Befehle zu erhalten. (parted)
Geben Sie unbedingt das Gerät an, das Sie partitionieren möchten. Wenn Sie nur
partedohne Gerätenamen eingeben, wird ein Speichermedium zufällig zur Bearbeitung ausgewählt. -
Stellen Sie den Partitionstabellentyp auf
gptein und geben Sie dannJaein, um dies zu bestätigen.(parted) mklabel gpt Warnung: Die bestehende Partitionstabelle und alle Daten auf /dev/vdc werden gelöscht. Wollen Sie fortfahren? Ja/Nein? Ja
Die Befehle
mklabelundmktabledienen beide zum Erstellen einer Partitionstabelle auf einem Speichermedium. Zum Zeitpunkt der Erstellung dieses Dokuments werden folgende Partitionstabellen unterstützt:aix,amiga,bsd,dvh,gpt,mac,ms-dos,pc98,sun,atariundloop. Mit dem Befehlhelp mklabel`erhalten Sie eine Liste der unterstützten Partitionstabellen. Beachten Sie, dass `mklabelkeine Partition, sondern eine Partitionstabelle erstellt. -
Überprüfen Sie die Partitionstabelle des Speichermediums.
(parted) print Modell: Virtio Block Device (virtblk) Festplatte /dev/vdc: 1396MB Sektorgröße (logisch/physisch): 512B/512B Partitionstabelle: gpt Disk-Flags: Nummer Beginn Ende Größe Dateisystem Name Flags
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Erstellen Sie eine neue Partition mit folgendem Befehl. Zum Beispiel 1396 MB auf Partition 0:
(parted) mkpart primary 0 1396MB Warnung: Die Partition ist nicht sauber ausgerichtet, gemessen an bester Performance Ignorieren/Abbrechen? I (parted) print Modell: Virtio Block Device (virtblk) Festplatte /dev/vdc: 1396MB Sektorgröße (logical/physical): 512B/512B Partitionstabelle: gpt Disk-Flags: Nummer Start Ende Größe Dateisystem Name Flags 1 17.4kB 1396MB 1396MB primär
Die Angabe eines Partitionsnamens ist bei GPT zwingend erforderlich; im obigen Beispiel ist „primary“ der Name, nicht der Partitionstyp. In einer GPT-Partitionstabelle wird der Partitionstyp als Partitionsname verwendet.
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Beenden Sie das Programm mit dem Befehl
quit. Änderungen werden beim Beenden vonpartedautomatisch gespeichert.(parted) quit Information: Möglicherweise müssen Sie /etc/fstab anpassen.
Hilfebefehl zum Erstellen einer neuen Partition
Um Hilfe beim Erstellen einer neuen Partition zu erhalten, geben Sie Folgendes ein: help mkpart.
(parted) help mkpart
mkpart PART-TYP [FS-TYP] ANFANG ENDE Partition erzeugen
PART-TYP ist eines von: primär, logisch, erweitert
FS-TYP ist eines von: udf, btrfs, nilfs2, ext4, ext3, ext2, fat32, fat16, hfsx, hfs+, hfs, jfs, swsusp,
linux-swap(v1), linux-swap(v0), ntfs, reiserfs, hp-ufs, sun-ufs, xfs, apfs2, apfs1, asfs, amufs5,
amufs4, amufs3, amufs2, amufs1, amufs0, amufs, affs7, affs6, affs5, affs4, affs3, affs2, affs1,
affs0, linux-swap, linux-swap(new), linux-swap(old)
ANFANG und ENDE sind Stellen auf der Festplatte, z.B. 4GB oder 10%. Negative Werte zählen vom Ende der
Festplatte aus. Beispielsweise steht -1s für genau den letzen Sektor.
»mkpart« erzeugt eine Partition, ohne ein neues Dateisystem auf der Partition zu erzeugen. FS-TYP kann
angegeben werden, um eine geeignete Partitions-ID zu setzen.
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